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Frau Wilm, Klasse 1

Juni in der 1. Klasse

Im Juni haben wir die Bücherei zum dritten Mal besucht. Nun sind schon viele Kinder richtig fleißige Büchereibenutzer geworden. Auch die Antolinpunkte nehmen rasch zu. Alles dient der Lesefertigkeit und dem Leseverständnis. Da wir nun alle Buchstaben beherrschen, gab es etwas Besonderes: Die Kinder durften mit Keksbuchstaben Wörter legen und sie dann aufknuspern. Das hat natürlich allen gefallen.
Das Thema Wiese hat uns sehr beschäftigt, dazu haben wir auch das Bild vom Löwenzahn gemalt. Die Kinder erlebten dabei ein neues Material: Wir benutzten dafür Zuckerkreide. In katholischer Religion unternahmen wir einen Ausflug an die Anna-Kapelle um die Welt von oben zu sehen. Sich für die Schöpfung zu begeistern und letztlich die Bereitschaft zu wecken, sich zu ihrem Schutz einzusetzen, sind die langfristigen Ziele.
In Mathe arbeiteten wir mit dem Zahlenstrahl und lösten Umkehraufgaben. Die Kinder begeistern mich immer wieder, weil sie den Zahlenraum ganz selbstverständlich ausweiten, manche bis 50, andere bis 100 oder mehr. Dann gab es auch Murmelsackrätsel, das haben wir mit dem Säckchen mit den Radiergummis begonnen. Große Freude hatten wir alle auch am Besuch der Vorschüler, die mit uns eine Stunde Verkehrserziehung machten.

Juni in der 1. Klasse

Mai 2018

Im kurzen Mai war ganz viel los. Die Klasse musste erst mal auf mich verzichten, denn ich war bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften in Thüringen. Da hat uns Frau Hahn-Englert wieder super ausgeholfen und die Klasse sehr gerne betreut.
In Mathe stand die Orientierung im Raum und der Umgang mit Geld auf dem Programm. Da machen wir auch im Juni weiter, mit Sachaufgaben. Besonders schön waren die Stunden im Wald mit Rudi Schlosser. Die Kinder durften den Zaun vom Schulwald entfernen. Der ist nämlich nicht mehr nötig, die Bäumchen im Schulwald sind gut angewachsen, sie sind ja schon 6 Jahre alt.
Am gleichen Tag war auch Singen im Hort, da haben wir leider noch kein Foto, vielleicht bekommen wir noch eins von Heike aus dem Kindergarten geschickt. Mit den Vorschülern sprachen wir über die Jahreszeiten und wir sangen und tanzten unser Lied: Immer wieder kommt ein neuer Frühling.
Beim ersten Kuchenverkauf waren die Kinder sehr aufgeregt und, wie zu erwarten, haben sie es super geschafft mit dem Geld umzugehen. Danach haben wir alles gemeinsam gezählt. Sehr lehrreich! Wir haben alles in 10 Euro - Reihen gelegt und knapp 100 Euro Gewinn gemacht, der in Tansania bestimmt für zwei Fenster reicht! Boa!
Mit großer Freude und viel musikalischem Gefühl sangen die Kinder beim Musiktag auf dem Tartan das Lied vom Stachelschwein (unser Lieblingslied) und das Lummerlandlied. Da sind wir auch ziemlich textsicher ! Super!
Unser Elefant Otto hat so großes Heimweh, das er jetzt unbedingt nach Afrika zurück will. Die Kinder haben sich ganz viel Mühe gegeben bei ihrem Abschiedsbrief an ihn. Klar haben wir mit jedem Kind noch ein Abschiedsfoto mit Otto gemacht. Das kommt auf das jeweilige Lesebuch als Cover!
Wir sind gespannt, ob er mal wieder zu Besuch kommt.

Mai 2018

April 2018

Im April malten wir unsere Porträts fertig und die Kinder übten fleißig in Mathematik das Rechnen im Zahlenraum bis 20. Inzwischen gelingt es schon vielen Kindern, die erworbenen Strategien auf den Zahlenraum bis 100 zu übertragen. Bei den Buchstaben fehlen uns nur noch ganz wenige und wir werden bis Mitte Mai vollständig fertig werden! Was für ein Meilenstein für alle Kinder!
Das Leseportal Antolin erfreut sich großer Beliebtheit. Das finde ich super, weil man nur durch das kontinuierliche Bücherlesen zum richtig schnellen Leser wird. Es wurden auch schon die ersten Gutscheine vergeben.
Ein aufregendes Ereignis war für viele Kinder der Marktplatzlauf. Von unserer Klasse waren 18 Kinder angemeldet und haben sich toll engagiert. Der eine oder andere ist weit vorne gelandet, alle haben durchgehalten und verdienen großes Lob. Bei dem schönen Wetter am Lauftag war der Andrang gewaltig.
In Kunst haben die Kinder einen sehr schweren Malauftrag bewältigt: Male dich selbst. Und zwar mit richtiger Haarfarbe, Haaransatz, Wuchsrichtung des Haares, Augen incl. Wimpern und Augenbraue und genauer Iris. Das Ergebnis hat mich sehr beeidruckend. Es sind für dieses Alter erstaunlich genaue Bilder entstanden.
Am Tag der offenen Tür haben sich auch viele Erstklässler mit ihren Eltern die Schule angeschaut und dabei neue Dinge ansehen dürfen. Der Brennofen und der Weg durch Klasse 3 und 4, die große Fluchttreppe und der Heizungsraum, der Lehrmittelraum und das Lehrerzimmer durften besichtigt werden. Ganz am Ende wurde dann schon gestaunt über die tollen Arbeiten, die die Kinder im Werken hergestellt haben.
In der Pausenhalle durfte man mit Kichererbsen bauen, das hat manches Kind lange fasziniert. Es sind tolle Bauwerke entstanden. Auch zwei Erstklässler waren unter den ausgezeichneten Baumeistern.


April 2018

Februar und März

Wir haben in Religion ein schönes Ritual zu Stundenbeginn: Jeder darf sagen, wofür er dankbar ist und eine Feder hinlegen. Wer einen Stein hinlegen möchte, weil ihn etwas bedrückt, kann das auch tun. Im Februar haben wir uns in Religion damit beschäftigt, wie es in Israel aussah, als Jesus dort lebte. Danach haben wir verschiedene Berichte von Jesus kennengelernt: Wie er seine ersten Freunde beruft, seinen Umgang mit Kindern und wie er einen Blinden heilt. Großen Spaß hatten die Kinder auch in Deutsch. Sie durften sich ausdenken, was es in einem Hutgeschäft alles geben könnte und wen sie mit einer neuen Kopfbedeckung malen möchten. Dazu habe ich eine große Tasche mit verschiedenen Mützen, Hüten usw. mitgebracht, die die Kinder gerne ausprobierten und ihre Fantasie anregten.
Man sieht uns auch beim Spielen, das machen wir, wenn die Klasse 10 Smileys gesammelt hat. Unsere Lieblingsspiele heißen "Wo ist der blaue Elefant?" und Menschenmemory. In HSU ging es zunächst um die Uhr, jetzt sind aber die Zähne dran. Sehr spannend ist es, die eigenen Zähne genau zu betrachten und zu zählen. Sehen die eigentlich alle gleich aus? Wir haben uns selbst beim Essen beobachtet und herausgefunden, wozu welche Zähne dienen.
In Mathe haben die Kinder den Zahlenraum bis 20 erweitert und erste Erfahrungen mit der Symmetrie gemacht. Wie stellt man eine exakt symmetrische Figur her? Das war lehrreich und wir bekamen schöne Ergebnisse. Was symmetrisch ist, stellt nun kein Problem mehr da.

Februar und März

Januar

Im Januar hatten wir gleich zu Anfang unsere neue Sekretärin kennengelernt, wir haben sie im Büro besucht. Die Kinder finden sie nett und Frau Rachor gefällt es auch sehr gut bei uns. In Mathe haben wir die Flächenformen besprochen. Dreieck und Kreis sind sehr leicht. Aber Vierecke, Rechtecke und Quadrate genau zu bestimmen und zu erkennen, dass Quadrate "nur" besonders gleichmäßige Vierecke und Rechtecke sind, das war für viele neu und einige Kinder schwer zu behalten.
Mit großem Eifer wurden wunderschöne Bilder für den Malwettbewerb gestaltet. Welche tollen Ideen für Erfindungen die Kinder hatten, davon war ich sehr überrascht. Es geht jedenfalls häufig um das Thema Mobilität. Fliegende Schulranzen, ferngesteuerte Wolken, fliegende Tepppiche, Flugautos und gar Flughäuser waren zu bestaunen.
Mit den Buchstaben sind wir prima vorangekommen. Nun hat auch jedes Kind schon versucht, eine kleine Geschichte zu schreiben. Ich bin begeistert, wie flüssig das bei einigen Schülern schon geht. Die Abstände zwischen den Wörtern sind eingehalten worden und manches Kind versucht auch schon gezielt Namenwörter groß zu schreiben. Die meisten Geschichten kann man gut verstehen, wenn sie laut gelesen werden. Das passt prima zum Leistungsstand der Kinder, denn viele Rechtschreibregeln und Wortbilder werden wir noch lernen müssen. Die Lerngespräche haben nun angefangen, das ist für viele Kinder aufregend. Die meisten Kinder schätzen sich als gut beim Lesen und Rechnen ein, was mich auch freut. Die meisten Kinder lesen und rechnen ja wirklich prima. Die Zielvereinbarungen versuchen wir sehr konkret zu formulieren. Danke an alle Eltern, die Ihre Kinder so toll beim Lernen begleiten und unterstützen.

Bilder vom Januar

Schöner Advent 2017

Schöner Advent 2017
Allmählich werden die Kinder im Zahlenraum bis 10 immer sicherer. Wir rechnen fleißig in der Schule und dort haben wir auch in kleinen Gruppen Rechenaufgaben zu bestimmten Ergebnissen gesucht. Das klappte wirklich gut, die meisten Kinder haben auch systematisch in den Gruppen gearbeitet und fanden die Aufgaben flott. bis Januar sollen die Kinder sich die Rechenaufgaben im Zahlenraum bis 10 auswendig im Kopf merken. Bis dahin üben wir noch viel.
Im Lesen werden die Leseaufgaben nun anspruchsvoller, es sind ja auch schon über 15 Buchstaben besprochen worden. Die Kinder haben Spaß an den Lesespielen, die ich mir ausgedacht habe. Damit lernen sie auch mehrere Dinge: Worte genau lesen, sie zu erklären oder in einen Satz einzubauen, immer wieder muss gewürfelt und gezählt werden und vor allem bleibt es spannend mit den Rutschwegen nach oben und unten. Es macht sogar mir viel Spaß mit den Kindern zu spielen. Auf den Leseblättern finden sich Aufgaben, bei denen auch argumentiert werden muss: Welches Wort passt nicht in eine bestimmte Reihe und warum? Das eignet sich gut, damit die Kinder es immer wieder zu üben, ihre Gedanken genau in Worte zu fassen und ihre Entscheidungen zu begründen.
Unser Klassenzimmer ist adventlich geschmückt und wir haben einen Papier-Adventskalender aufgehängt. Auch einen Adventskranz haben wir, morgens wird nun bei Kerzenschein gesungen und eine Geschichte vorgelesen. So freuen sich alle auf den Morgenkreis und erleben eine wirklich schöne Tradition mit.
Ein schönes Nikolausturnier hatten wir am 8.12. Die Kinder haben gewaltige Fortschritte durch das Turnier selbst gemacht: Sie wurden immer sicherer, sehr viele erkannten sofort wenn der Gegner oder sie selbst ins Schach zogen und einige Kinder spielten strategisch sehr klug. Es hat mir große Freude gemacht, alle zu beobachten. Manuel, Benjamin und Wojciech durften sich zurecht über die Pokale freuen. Aber auch alle anderen Kinder sind echte Schachspieler, sie haben 7 Runden durchgehalten und zogen stolz mit ihrem Nikolaus nach Hause.
Jetzt, so kurz vor Weihnachten, haben sich die Sondertermine gehäuft. Wir haben das Luziafest gefeiert, eine Kinderoper gesehen und Frau Hock verabschiedet. Die Bilder dazu finden Sie z.T. in den anderen Kategorien (Schulleben - Kinderoper). Alles hat uns gut gefallen und die Kinder waren mit ganzem Herzen dabei. Wir üben für die Weihnachtsfeier das Stück "Kindermusik an der Krippe" ein. Da kommen viele Instrumente zum Einsatz und die Kinder machen ihre Sache prima.
Die Kinder haben am 22.12. die Aufführung sehr gut präsentiert, toll gesungen, laut und klar gesprochen und gut aufgepasst, wer wann was machen sollte. Sehr aufmerksam haben sie auch verfolgt, was die anderen Klassen präsentierten. Die gemeinsame Feier war ein schöner Höhepunkt. Beim anschließenden Gespräch darüber, haben sie sich an viele Einzelheiten erinnert. Sie haben auch gemerkt, dass sich die anderen Klassen auch so genau vorbereitet haben wir wir und waren sehr angetan davon.
Die 1. Klasse bekommt für die Weihnachtsferien immer vier Hausaufgaben auf, davon ist aber keine schriftlich zu erledigen:
*viel Zeit mit Spielen verbringen und...
*auch mal zuhause mithelfen, wenn viel zu tun ist und ...
*unbedingt auch in den Ferien täglich 10 Minuten lesen und...
*mindestens 20 Aufgaben im Kopf rechnen.
Nur so vergessen sie keinen der gerade frisch gelernten Buchstaben und erhöhen sowohl das Lesetempo und die Rechensicherheit.

Fotos vom Dezember 2017

November 2017

Was im November alles los war

Der November begann mit einem neuen Sitzplan. Mir als Lehrerin ist es sehr wichtig, dass die Kinder bereit und fähig sind, mit jedem Mitschüler zusammen zu arbeiten. Außerdem kann ich so verhindern, dass ein Kind sich z.B. das ganze Jahr nach links oder rechts wenden muss, um zur Tafel zu sehen. Die Kinder freuen sich über die Abwechslung. Lustig ist es natürlich auch, denn es braucht einige Tage, bis ich den Plan wieder auswendig im Kopf habe und dann schmunzeln die Kinder wenn ich mal in die falsche Richtung schaue, weil ich das Kind woanders erwarte. Die neue Sitzordnung ist also wirklich sinnvoll. Im November haben wir die Rechenzeichen plus und minus kennengelernt. Der Weihnachtsmann bringt etwas: Danach hast du mehr. Das ist ein PLUS! Und wehe wenn der Räuber kommt, dann hast du danach weniger. Der zieht alles weg. Das ist das MINUS. Zusammen mit der richtigen Bewegung in der Luft verknüpfen die Kinder die Handlung und das Zeichen. Es ist trotzdem ein großer Lernschritt, in den ersten Wochen wird es sprachlich immer wieder vertauscht. Aber nun, Ende November, sitzt es ganz gut. Auch Tauschaufgaben und Umkehraufgaben haben wir intensiv besprochen, mit Bildern gelegt und dann sogar im Matheheft notiert. Wieder ein gewaltiger Schritt! Im Heft Matheaufgaben schreiben und das auch noch leserlich und nur in jede 2. Zeile und dabei rechnen... Eine Herausforderung in der 1. Klasse. Umso stolzer bin ich auf die Kinder, dass sie es wirklich schon gut hinbekommen haben. Auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Mit großer Freude sind die Erstklässler zum Sportunterricht im November gezogen. Amely und Tim von der HSG kamen und haben mit ihnen fleißig mit den Bällen geübt. Das hat allen Kindern Freude gemacht und sie kamen stolz mit ihren Urkunden zurück. Es freut mich auch sehr, dass die Schul-T-Shirt von vielen im Sport getragen werden. Es wäre auch schade, wenn das T-Shirt wie Eis in der Truhe liegen bleibt. Die Kinder strahlen mich immer an, wenn ich das schöne T-Shirt anspreche.
Mitte November war auch der 1. Vorlesetag, der unseren Erstklässlern ganz schön Geduld und Konzentration abverlangte. Obwohl zwei der vier Vorträge für sie recht lang waren, blieben sie brav und lauschten aufmerksam. Das war wirklich klasse.
ich merke deutlich, dass die Kinder im Lesen und Rechnen riesige Schritte seit dem Schulstart gemacht haben. Gerade im Lesen geht gerade wirklich der D-Zug los. Manche sind kaum zu bremsen, alle können die behandelten Buchstaben, viele schon deutlich mehr und die meisten haben einen großen Spaß daran. Jetzt ist zuhause auch fleißiges Üben sinnvoll. Vor allem die Leseblätter bei den Hausaufgaben sollten gut beachtet werden. Lieber einmal mehr lesen und auf jeden Fall jeden spürbaren Fortschritt loben. Das fällt ja auch gerade ziemlich leicht.
Noch drei Anmerkungen zu den Fotos: Wir haben im Reliunterricht ein wunderbares Bild von Sieger Köder besprochen: In Gottes Händen. Es bleibt im Klassenzimmer und das Lied "Vom Anfang bis zum Ende" behalten die Kinder bestimmt im Kopf.
Mit großem Jubel wurde auch Alen begrüßt, der uns für einen Tag im Praktikum besuchte. Er war beeindruckt von den fitten Erstklässlern!
In HSU ging es um die Sinne, da haben wir viel ausprobiert. Auch schmecken und riechen stand auf dem Programm. Das kleine Buch, das die Kinder dann gemacht haben, ist sehr schön geworden.

Oktober 2017

es ist Oktober in der 1. Klasse

Nach dem letzten Septemberwochenende überlegten alle Kinder genau, was jetzt für ein Monat sein könnte. Ob es vielleicht doch viel mehr als 30 Tage im September geben kann? Wirklich nicht? Na sowas! Die Geburtstagskinder im Oktober waren sich aber gleich sicher: Jetzt kommt der Oktober. Das Wetter hat sich auch verändert, sehr zu Freuden der Werklehrerin, die sich schon auf die Fundstücke von den Herbstspaziergängen freut. Bunte, gepresste Blätter, leere Samenstände, Zapfen usw. sollen gerne ein bisschen gesammelt und zum Werken mitgebracht werden.
In der Schule haben alle Kinder schon große Fortschritte gemacht. Bei rechts und links sind jetzt viele Kinder deutlich sicherer geworden.
Der 5. Buchstabe, das L, wurde begeistert begrüßt. Sehr viele Kinder haben diesen Buchstaben ja auch im Namen. Im Schreiben schwingen die Kinder mit größerer Sicherheit jetzt die Silben und hören etliche Buchstaben schon heraus. Das ist erstaunlich schnell.
Die Kinder haben nun auch schon Fotos von der Partnerschule in Tansania gesehen, damit sie wissen, warum wir immer wieder eine Kuchenpause haben. Der Umgang mit den Geldstücken ist vielen noch ein Rätsel. Warum bekomme ich für ein 1-Euro-Stück genau so viele Kuchenstücke oder Bändchen, wie für 2 mal 50 Cents? Wie schwer solche Dinge zu verstehen sind! Am Ende des Grundschuljahres werden auch viele mit Geld deutlich sicherer umgehen.
Eine Premiere heute war die Arbeit an Stationen. Es ging immer um Zahlen: Würfelpunkte ertasten, Klopfgeräusche hören, Zahlen fühlen, Zahlen schreiben - auch an der Tafel- und Zahlen an der Treppe hüpfen waren die Aufgaben. Das ging ganz gut, nur ein bisschen leiser muss es noch werden.
Inzwischen haben wir geübt, mit den Augen blitzschnell zu zählen, weil man die Anzahl ja oft sehen kann - z.B. wie 5 Plättchen, die so wie auf einem Würfel angeordnet sind. Auch das Zwanzigerfeld haben die Kinder nun kennengelernt. Zusammen mit den Plättchen wird das unser wichtigstes Material im Matheunterricht darstellen.
Im Matheunterricht geht es mit großen Schritten weiter: Die Kinder verbinden jetzt Zahl und Mengenvorstellung: Wie viele Plättchen sind auf dem Zwanzigerfeld? Kann ich/der Partner die Zahl auch nennen, wenn wir das nur ganz kurz sehen? Das klappt bei allen Kindern und ich freu mich riesig darüber! Nun vergleichen wir auch Stangen aus Steckwürfeln und konnten schon ein Spiel mit Würfeln spielen - wer gewinnt beim Zahlenstechen?

Am Wandertag am 18.10. hatten wir schönes Wetter und ein feines Ziel: Der Spielplatz am Schützenhaus, bei dem die Spielgeräte nun überholt wurden. Die Kinder hatten großen Spaß und entdeckten auch Neues: Wie bremst und beschleunigt man beim Karussell? Wie gelangt man sicher auf die Wippe? .. Außerdem lernten wir auch Grundregeln für den Wandertag: Wie laufen wir mit einer Gruppe, so dass wir auch alle zusammenbleiben? Was passiert, wenn jemand hinfällt? Was hat die Lehrerin eigentlich immer dabei? (Handy, Erste-Hilfe-Set, Telefonliste) Wie kann man einen Notruf absetzen? Das war total lehrreich. Die 112 sollten nun alle Kinder kennen. Fragen Sie doch mal zuhause danach.


Schulstart und erste Wochen

Das Schuljahr begann eigentlich schon am Montag, 11.9.17, denn alle Vorschüler kamen mit ihren Eltern schon einmal in die Klasse, um Material abzugeben. Das hat den Start natürlich sehr viel einfacher gemacht und bestimmt auch dazu beigetragen, dass die Schüler etwas weniger aufgeregt waren.
Am 12.9. standen dann alle Erstklässler mit schönen Schultüten vor dem Schulhaus. Nachdem ich die Klasse zu mir gerufen hatte, ging es auch schon los. Wir bezogen das Klassenzimmer und besprachen erstmal, wo Jacken und Schultaschen hingehören. Schon in der nächsten Stunde lernten die Kinder ein Lied, das sie bei der Anfangsfeier vorsingen konnten. Dort wurden auch alle gesegnet, die es annehmen wollten.
Jetzt, Ende September, haben wir schon 5 Geburtstage gefeiert. Da singen wir natürlich ein Geburtstagslied und das Geburtstagskind darf "lebendige Kerzen" auspusten. Wir kennen schon 3 Buchstaben und können schon Mama und Oma lesen!
Inzwischen ist unser Klassenzimmer schon bunter und lebendiger geworden. Wir haben nämlich einen lebendigen, sprechenden Elefanten aus Afrika bei uns! Er will mit uns lesen lernen und bringt dafür immer Geschichten mit. Unsere Türe ist nun mit Elefanten verziert, das sieht richtig toll aus. Außerdem wartet Otto, der Elefant, immer auf dem Tisch mit dem neuesten Buchstaben auf passende Mitbringsel. Man sieht die Kinder mit dem Tisch zum Buchstaben A. Da haben viele etwas mitgebracht: Bananen, Affen, eine Barbie und viele andere Dinge. Da hat sich Otto gefreut!
Auf der Wand hängen unsere ersten Bilder zum Thema: Otto und ich. Zwei weitere Bilder im Leuchttisch zeigen, wie die Kinder mit dem Datum umgehen und immer sicherer werden. Wir haben ein großes Kugelbrett und überlegen uns jeden Tag, was sich heute ändert. Die Wochentage sind auch schon dazugekommen, das wird mit dem Lernen aber nochmal etwas dauern.
Die letzten Bilder vom September zeigen den Einsatz der Schüttelschachtel und unsere Karten an der Bausteinewand.

Fotos vom September 2017 Klasse 1